Seminar vom 10.01.06

Frage:

Wie findet ihr die Arbeit mit den Weblogs?


Diese Frage werfe nicht ich auf, sondern Herr Schmid. Anhand einer Pro- und Contra-Liste sollten wir eine 100-Punkte-Verteilung bezüglich des Themas "Weblogs" machen.
Bei mir gab es sowohl positive als auch negative Argumente diese Frage betreffend:

PRO:
  1. Kontinuierliche Auseinandersetzung mit der Thematik
  2. Kreativität und Mut zeigen, seine eigene Seite zu gestalten
  3. Das Gefühl, in einem solch großen Seminar doch so etwas wie eine Gemeinschaft zu sein, zusammengehalten durch die Weblogs/Kommunikation
CONTRA:haende27
  1. Bevorteilung von "PC-Freaks"
  2. Weblogs verkommen zu "Chatblogs"
  3. Anfänglich rege Kommunikation schläft ein
  4. Schwierige Bewertung
So, das ist meine Meinung, jede Kritik eurerseits ist immer willkommen!

Weiter zum Seminar:
Nach Abgabe der Listen wurde das Thema
Musik <--> Lernen/Hausaufgaben behandelt.

a_note08


Herr Schmid machte deutlich, dass Musikhören durchaus hilfreich bei diesen Kopfleistungen ist, es komme jedoch darauf an, welche Musik man hört. Außerdem hängt es auch immer von dem jeweiligen Hörer ab. Die beiden Extreme sind Klassik und Rock.

Hm, ich bin dann wohl so ein Mittelding: Ich liebe Black, also R´nB, Soul, Hip Hop und auch mal House.....

Das erinnert mich an die Einführungsveranstaltung. Dort fragte Herr Schmid, wer von den anwesenden Studenten Musik oder Mathematik studiert. Diese Studenten sollten überdurchschnittlich intelligent sein!!
Und auch das Singen in diesem Seminar zeigt doch, wie wichtig die Musik für die Intelligenz ist, oder?
Musik dient also als Ausgleich, was zu der These führte, dass immer zwei entgegengesetzte (ausgleichende), kreative Tätigkeiten erfolgreiches Lehren und Lernen ermöglichten.

Ein Lehrer ohne Leidenschaft kann nicht leidenschaftlich unterrichten!!

Diese Feststellung bedarf eigentlich keiner weiteren Erläuterungsmil34

Am Ende des Seminars haben wir dann in den altbekannten Gruppen unsere B-Wörter und Vokale aufgesagt. Dabei mussten wir uns wie immer hinsetzen und aufstehen, hinsetzen und aufstehen, hinsetzen und aufstehen....
Begleitet wurden wir von dem Gitarrenspiel eines Musikstudenten.gitarren15
Außerdem wurde unser Gesang mit den Wörtern Emotion, Interaktion, Aufmerksamkeit, Organisation angereichert.

Das war´s dann, die nächsten zwei Veranstaltungen fallen ja wegen des FSPs aus und ich Glückspilz hab einen Praktikumsplatz für Wipo bekommen!

Also: Nichts mit Lernen für die Klausuren, sondern Unterricht vorbereiten und aufgeregt vor den Schülern stehen!!

Bericht von meinen FSP-Erfahrungen folgt.......
kirjoittaessani - 12. Jan, 23:55

?

Susanne F.today.net - 7. Feb, 00:06

Das Fragezeichen verstehe ich nicht.
Insgesamt sehe ich das mit den Weblogs auch so wie Du.

Ich finde sie insgesamt sehr gut und kreativ, aber dieses Gechatte innerhalb der Kommentare eines Beitrags empfinde ich auch oft als störend.

Mathe- und Musikstudenten sollen überdurchschnittlich intelligent sein? Kann ich mir jetzt was 'drauf einbilden? ;-)

antjef - 7. Feb, 01:27

Das Fragezeichen...

...war total berechtigt:
Ich hatte nämlich anfangs nur "Frage" stehen und den Beitrag darunter noch nicht geschrieben. Hatte einfach zuviel zu tun in dem Moment...Deswegen stiftet es jetzt Verwirrung *g*

Und JA, du kannst dir darauf was einbilden ; ).
An dieser ersten Veranstaltung saß ich neben BastianCl (siehe Abo-Liste), er studiert Mathe UND Musik, du kennst ihn vielleicht. Nach diesem Satz von Schmid strahlte er das ganze Seminar über wie ein Honigkuchenpferd!!
kirjoittaessani - 8. Feb, 00:18

Fragezeichen

Genau: Keine Frage ohne Fragezeichen, außerdem wollte ich so meiner Verwunderung über die angekündigte, aber fehlende Frage Ausdruck verleihen.

Aber dadie Frage ja jetzt gestellt ist, will ich gleich mal ein bißchemn Senf dazu abgeben:
Zu Punkt pro 3 ist mir aufgefallen, daß hier (nicht speziell auf diesem Blog, sondern allgemein auf den Blogs der Seminarteilnehmer) manchmal sehr offen kommuniziert wird; ich habe dann oft das Gefühl, daß den Schreibenden nicht immer bewußt ist, daß ihre Beiträge im Prinzip von zig Millionen Menschen gelesen werden können.

Zu Contra fällt mir mehr ein:
1 — vielleicht, aber der Effekt wäre deutlich stärker, wenn gewöhnliche Webseiten erstellt worden wären. So ein Blog ist ja mit vergleichsweise wenigen Fachkenntnissen zu führen.
2 — ja, wenn zuviel diskutiert wird, wird es schnell unübersichtlich; da ist dann Usenet besser geeignet. Ganz ohne Diskussion geht es aber auch nicht, da istman dann wieder beim "Frontalunterricht" herkömmlicher Webseiten.
3 — Typisch Blog halt ;-) die Mehrzahl der Autoren läßt ihr Blog nach ein paar Wochen bis Monaten "sterben".
janschiemann - 8. Feb, 13:07

Ich weiß nicht...

Lässt die Wahl der Fächer wirklich auf besondere Intelligenz schließen?
Habe mal gehört wie jemand sagte: "Ich mache gerne was mit Kindern und studiere jetzt Musik, weil ich es mir ganz toll vorstelle, später mit Kindern Musik zu machen." Und es gibt auch die Aussage: "Ich brauchte ein Haupfach, Englisch kann ich nicht, Deutsch ist doof, also mache ich Mathe."

Ich weiß nicht, wie man bei der Fächerwahl auf überdurchschnittliche Intelligenz schließen kann. Selbst wenn man nur Studenten mit "ehrbaren" Motiven betrachtet (welche das auch sein mögen). Ich habe nicht den Eindruck, dass meine Mathekollegen und ich intelligenter sind als andere.
Im Gegenteil! Bei "neutralen" Veranstaltungen in Pädagogik, Psychologie, Soziologie, etc. habe ich oft den Eindruck, dass wir den Germanistiker und anderen Studenten nicht das Wasser reichen können.

Natürlich ist das nur subjektiv. Und Herr Schmid wird sich bei der Aussage auch irgendwas gedacht haben...
antjef - 10. Feb, 10:29

Also:

Solch eine "Diskussion", wie sie sich zum ersten Mal unter diesem Beitrag entwickelt hat, ist wohl die, die sich der Erfinder, sprich Herr Schmid, vorgestellt hat! Dies zielt in die Richtung von kirjoittaessani:
Du musst kein Blatt vor den Mund nehmen, auch bei mir drehen sich die meisten Kommentare doch um seminarfremde Themen....Ich selber tendiere ja dazu. Und zwar aus dem Grund, den janschiemann indirekt anspricht:
Sind wir überhaupt in der Lage, kompetent genug über die Inhalte des Seminars zu diskutieren? Wer kann denn nun erklären, warum Herr Schmid behauptet hat, dass Mathe- und Musikstudenten überdurchschnittlich intelligent seien? Oder ob es sich dabei nur um eine Begabung handelt? Was lässt sich noch groß über die linke und rechte Hemisphäre diskutieren? Oder sehe ich das alles nur zu verkrampft und diese Weblogarbeit dient nur dem Durchlesen der Beiträge? Aber wo bliebe dann die Kommunikation...? Oder liegt der Fehler bei mir und meinem Weblog, dass ich meine Beiträge einfach zu sehr am Seminarthema orientiere, worüber das Kommunizieren halt schwer fällt? In diesem Punkt sehe ich die Arbeit mit den Weblogs immer noch als überfordernd...

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....da stellst du aber eine ganz schön schwere...
antjef - 7. Feb, 14:39

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